NABU Burgwald – aktiv für Mensch und Umwelt
Weg mit dem Dreck?
So mancher ärgert sich zurzeit über die kleinen Sandhäufchen auf dem eigenen Grundstück. Vorwiegend zwischen den Ritzen von Wegplatten fallen sie unangenehm auf, manchmal haben sie in der Mitte ein kreisrundes Loch. Kann man diesen Dreck nicht irgendwie vermeiden?
Wo Flachs „geröstet“ wurde
Forstamt Burgwald pflegt ökologisch wertvollen Sonderstandort am „Jammertal“
Ernsthausen. Weit sichtbare rotweiße Warnbanner sperrten in den vergangenen Tagen den von Wanderern sonst so beliebten Waldeingang am „Jammertal“ bei Ernsthausen. Schwere Maschinen waren hier am Rand des Burgwaldes im Einsatz, zogen mit Seilwinden-Unterstützung per Hand gefällte Fichten heraus und verarbeiteten ihr Holz mechanisch außerhalb eines ökologisch wertvollen Sonderstandortes: In früheren Jahrhunderten nutzten die Ernsthäuser dieses stets vom Hangwasser gut durchfeuchtete Waldgebiet, um in den „Flachslöchern“ (mundartlich: „Flöss-Löcher“) ihre Flachsstängel zu wässern („rösten“), bis sich die spinnbare Faser vom Kern löste.
NABU-Aktive bringen Bäume in Form
Obstbaumpflege im Moorsgrund
Ernsthausen. Jedes Jahr aufs Neue benötigen die Obstbäume auf den von der Umweltgruppe Burgwald im Naturschutzbund Deutschland (NABU) betreuten Flächen einen Pflegeschnitt. Ende März bot das Wetter endlich gute Bedingungen, um die Baumschnittarbeiten vorzunehmen.
Schutzgebiete in der Gemeinde Burgwald
Eine Übersicht über Schutzgebiete in Deutschland bietet das Bundesamt für Naturschutz. Auf der Seite www.geodienste.bfn.de kann man sich Natur- und Landschaftsschutzgebiete, Vogelschutzgebiete und die als Flora-Fauna-Habitate (FFH) ausgezeichneten Areale im Bereich der Gemeinde Burgwald anschauen.
Arbeitsteilung im Feuchtbiotop
Wie in jedem Jahr am Ende der Wachstumsperiode hatte Klaus Klimaschka von der Umweltgruppe Burgwald im NABU die Feuchtwiesen im Wetschaftstal gemäht. Am Wochenende zogen die Mitglieder mit Schleppern, Wagen und Gabeln los, um das Mahdgut abzufahren. Neu in diesem Jahr: Diesmal wurde die Arbeit aufgeteilt. Während die menschlichen Helfer sich um die Flächen in den Ernsthäuser Nauwiesen und am Rodaer Teichgelände kümmerten, hatten seit dem Juli die Wasserbüffel im Rodaer Henzeried die Pflege übernommen.
„Biobagger“ im Sumpfgras
Im Henzeried begann ein Landschaftspflegeprojekt des Naturschutzbundes mit Wasserbüffeln
Rotweißes Flatterband entlang der Feldwege, Helfer an den Kreuzungspunkten, dann wurde es spannend: Acht schwere Wasserbüffel zogen jetzt ruhig zu ihrem ersten Einsatzort, dem Feuchtwiesengebiet „Henzeried“ nahe dem Sportplatz von Roda. Hier werden die Tiere in den kommenden Monaten bis Ende September erstmals auf Flächen der Stadt Rosenthal und des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) ihren Dienst tun: als „Bio-Bagger“, wie Naturschützer scherzhaft sagen, den Auengrund der Wetschaft vor dem Verbuschen bewahren und beim Suhlen kleine Wassertümpel anlegen.
Waldeck-Frankenberg gegen Trend: Mehr Mehlschwalben und Mauersegler
45.000 Teilnehmer bei Mitmachaktion „Stunde der Gartenvögel“
Die beiden Flugkünstler Mehlschwalbe und Mauersegler haben gegen den bundesweit negativen Trend bei der „Stunde der Gartenvögel“ im Landkreis Waldeck-Frankenberg zugelegt. Überhaupt ist die Vogeldichte im flächenmäßig größten Landkreis Hessens höher als im Rest des Landes.Deutschlandweit dagegen setzt sich der Abwärtstrend der vergangenen Jahre bei Mehlschwalbe mit Platz elf und Platz zwölf beim Mauersegler fort. Seit Beginn der Laien-Vogelzählung ist in den vergangenen zehn Jahren ein Rückgang um 41 Prozent bei der Mehlschwalbe, beim Mauersegler sogar um 45 Prozent, zu beobachten.
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